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 2008 Von Griechenland in die Türkei
 
  

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Online-Logbuch

30.04.2008 Skipper Norbert kommt mit Condor an. Mit dem Taxi zur Marina in Kos ist ein Kinderspiel. Noch im Hellen angekommen und sofort die große Kathastrophe am Schiff endeckt: Alle in Auftrag gegebenen Aufträge an den Mechaniker Dejan Savic in Kos wurden im Winter nicht erledigt. Dies war mir schon klar im März, als ich eine Email von der Marina erhielt, dass nur die Marina Aufträge für Reparaturen an den Yachten annehmen und durchführen darf. Dies wurde mir aber im Herbst, als ich in Kos ankam, nicht mitgeteilt.Die wichtigsten Arbeiten, die nicht ausgeführt wurden, war die Reparatur an der Badeplattform und das Auswechseln von Seeventilen. Nach der Ankunft erteilte ich dann eine Reihne von Aufträgen an die Marina bzw. deren Unterauftragnehmer: Seeventile austauschen, Bilgepumpen reparieren, Relingsstützen schweißen, Bugkorb schweißen, defektes Funkgerät reparieren, Windgerät reparien usw. usw. Am nächsten Tag der Auftragserteilung wurde tatsächlich die Badeplattform abmontiert und verschwand.Ich wartete eine Woche, aber es kam nichts zurück. Nach meiner Reklamation sagte man mir, die Reparatur durch den Edelstahlspezalisten wäre zu teuer und man würde es selbst machen.Tatsächlich lag dann plötzlich die Badeplattform in der chaotischen Werkstatt, aber es passierte wiederum tagelang nichts. Bei einem Spaziergang über das Trockendock entdeckte ich, dass der Kranführer des Travelliftes gerade eine Yacht ins Wasser heben wollte, an dem ein Propeller des Bugstrahlruders fehlte. Zufälligerweise war es der Gleiche, den ich auch an meinerYacht habe. Ich bot ihm dann an, eine Bugpropeller zu liefern, wenn er bis Sonntag die Badeplattform fertig stelle. Dazu war er dann bereit. Die Fertigstellung geschah dann wirklich wie versprochen, aber die Schweiß- und Reparatur-Qualität war unter aller Sau, auf jeden Fall keine Facharbeit. Die Schweißnähte stümperhaft. Der Preis eigentlich ok., 250,00 Euro, die ich in der Marina berappte. Am Montag den 12.05.2008 sind wir dann nach einer schikanösen Abfertigung im Hafenamt, man hat uns sehr lange warten lassen, nach Bodrum ausgelaufen. Mit voller Beseglung sind wir bei Wind von ca. 6 Bft. schnell in Bodrum gelandet und sofort von einem Marinero der Bodrum Marina empfangen worden, der uns zu einem Liegeplatz führte. Von der Marina erhielten wir dann das Transitlog-Formular, mit dem wir dann die Behörden abgelaufen sind: Polizei, Zoll, Gesundheitsbehörde und das Hafenamt. Wir waren jedoch in einer Stunde damit fertig, obwohl wir einen kleinen Fehler in der Reihenfolge der Behördenbesuche gemacht hatten, der uns ca. 30 Minuten kostete.Danach ruhten wir etwas aus um dann am Abend durch die Einkaufsstraßen ein Lokal zum Essen aufzusuchen. Am nächsten Tag besuchten wir das Kastel und wieder die Einkaufsstraßen und Restaurants. Am 14.5.08 gings dann weiter nach Knidos, einem alten Hafen bzw. Bucht der alten Griechen. Man macht direkt in einem Museum fest. Kein Dorf in der Nähe, nur die alten Ausgrabungsstätten. Ein tolles Erlebnis.

18.05.2008 Datca - Bucht Bencik. Hier ankerten wir und machten mit Heckleinen am Ufer fest. Es besuchte uns ein Fischer und verkaufte uns Fisch, den der Skipper zubereitete.

19.05.2008 Skipper Norbert nimmt sein erstes Bad, da die Wassertemperatur jetzt bei 22 ° C liegt.

21.05.2008 Von Bencik nach Agil Koyou = 16 sm. Eine einsame Bucht mit nur einem Restaurant, dass zwar gut, aber relativ teuer war. Ein schöner Platz, geschützt wie ein Hafen.

22 .05.2008 Von Agil Koyou nach Bozburun = 11 sm. Ein sehr schöner, kleiner Ort, mit vielen guten Restaurants. Wir waren im Akvaryum mit kostenlosen Wlan und wirklich sehr guten Essen. Wir liegen im Hafen mit Wasser und Strom und hinter uns liegt eine Nauticat 44 aus der Schweiz, Schoner-getaktelt. Das ist bestimmt die einzige auf der Welt mit dieser Takelung.

23.05.2008 Von Yesilova nach Serce Limani 15 sm, die sogenannte Piratenbucht. Die Einfahrt entdeckt man erst 50 m vorher und fragt sich, ob man da überhaupt durchfahren kann, so schmal ist sie!. Es pfeift ein starker Wind und wir fahren mit flotter Fahrt hinein. Ein Restaurant-Angestellter macht uns an einer Mooring fest. Wir kochen unser türkisches Geröstel und es hat wieder so gut geschmeckt, dass Peter (der mit den 20 cm) aus Brixen sagt, ich sei der beste Koch im Mittelmeer. Abends gehen wir für einen Drink ins Restaurant und lernen den Wirt kennen, denn alle "Hans im Glück" nennen.

24.05.2008 Serce Limani nach Ciftlik = 15 sm mit Spinnaker gesegelt. Rasante Fahrt mit bis zu 7 Kn Fahrt.

26.05.2008 Ciftlik nach Kumlu Bükü zu Ahmeds Yacht- und Beachclub. Ein wirklich tolles Restaurant im Garten mit tollem Ambiente. Wir sind begeistert. Ahmed hat uns an Hermann Metzler (Zum Taunus) erinnert.

27.05.2008 Wir segeln in die Yacht-Marina nach Marmaris und bestellen unsere neuen Sonnensegel.

29.05.2008 Vor der Weiterfahr tanken wir in der Netsel-Marina und zahlen erschreckende 3,36 YTL für den Liter Diesel.. Wir übernachten wieder bei Ahmed.

30.05.2008 Kulu Bükki nach Köycegiz Limani. 15 sm. Durch eigenmächtiges Setzen der Genua durch Peter, Spinnaker setzen verpasst.

31.05.2008 Köycegiz Lim. nach Asi Koyu = 17 sm. Eine wunderschöne Bucht am Kap, leider etwas Schwell. Es gibt Moorings und ein Restaurant.

01.06.2008 Asi Koyu nach Bauernbucht. Ein schöner Platz, aber die Kneipe sehr einfach und zu teuer ! Menü 30-38 YTL.

02.06.2008 Bauernbucht nach Göcek = 29 sm. Wir gehen vor Anker.

3.06.2008 Göcek nach Fethiye.

04.06.2008 Fethiye nach Karacaören Ad. = 12 sm Luftlinie, aber 35 sm gekreuzt. Am nächsten Tag Muskelkater vom vielen Kurbeln.

05.06.2008 Karacaören Ad. nach Yassica Ad. = 18 sm und Boynuz Bükü (hier konnte ich mich daran erinner, vor ca. 20 Jahren mit einer Charteryacht gewesen zu sein.Inzwischen hat sich die damalige Grillhütte am Strand zu einem ganz tollen Restaurant entwickelt. Essen war sehr gut.

08.06.2008 Zurück nach Göcek vor Anker.

09.06.2008 Wir verlegen uns in die städtische Skopea Marina. Peter putzt sein Klo und sonst noch alles, was zu putzen war. Das machte er wirklich großartig und anschließend konnte ich wieder tief durchatmen..... Er verließ mich und die Leila zum Flughafen und entschwand nach München. Endlich konnte ich wieder mein Internet benutzen !!! 2 Stunden später konnte ich dann die liebe Ingrid und den langen Kerl Thomas in die Arme schließen.

10.06.2008 Göcek nach Kapi Koyu. Bei sehr starkem Seitenwind angelegt. Ein sehr gut besuchter Restaurant-Kai mit gutem Essen und Service. 11.06.2008 Kapi Koyu nach Ekincik Limani = 30 sm. Wind ca. 5-7 Bft. Mit nur einer Wende mit 5-6,8 Kn gesegelt.

12.06.2008 Ekincik Lim. nach Kumlu Bükü: Auch Ingrid und Thomas sind von Ahmeds Lokalität begeistert und wir trinken zwei Flaschen Wein und gucken Fernsehen: Deutschland verliert gegen Kroatien 1:2.

13.06.2008 Wir fahren nach Marmaris und holen unser neues Sonnensegel ab. Wir besichtigen die Stadt und Ingrid und Thomas sind der Meinung, da brauche man nicht mehr hin zufahren. Mit dem Dolmus zum Orange-Restaurant. Riesige Portionen ! Thomas happy, da satt !!!

14.06.2008 Yacht-Marina Marmaris nach Ciftlic=14 sm.

15.06.08 Ciftlic Bozburun = 40 sm, wir kreuzen bei starken Wind und müssen sogar reffen. Am Abend sind wir total kaputt. Am nächsten Tag erleben wir die abenteuerliche Erstwasserung einer funkelnagelneuen Gület. Und natürlich das Fußballspiel zur Europameisterschaft Deutschland gegen Österreich, das die Deutschen mit Müh und Not 1:0 gewinnen. Außerdem repariert Thomas das mit nur einer Schraube fast lose hängende Horn am Mast. Wir bleiben zwei Tage in dem netten Ort.

17.06.2008 Bozburun nach Bozukkale

18.06.2008 Bozukkale nach Marmaris: Auf dieser Fahrt passierte es: Die Steuerbord-Genuaschiene ist rausgerissen! Wir fahren nach Marmaris, aber wir bekommen keine neue Schiene. Manfred aus Hamburg ist wieder gefragt. Er wird eine neue Schiene mitbringen, wenn er am 4.7.08 kommt.

30.06.2008 Tersane - Göcek. Hier liefern wir Ingrid und Thomas ab, die abends nach Frankfurt zurück fliegen.

01.07.2008 Wiederfachren wir nach Fethiye zum Fischmarkt. Diesmal Zackenbarsch vom Grill 1,9 kg mit köstlichen Vorspeisen. Hier habe ich auch Internet-Verbindung und kann unseren neuen Gast, Natascha, auf die Titelseite bringen. Hoffe es gibt jetzt mehr Klicks auf die Seite.Kapi Koyou - Asi Koyou = 20 sm

04.07.2008 Kapi Koyou - Ekincik = 14 sm. Wir legen am tollen Restaurant am Eingang der Bucht an. (My Marina)

05.07.2008 Ekincik - Kumlu Bükü=28 sm. 'Wir segeln bei 7 - 8 Beaufort gegenan und brauchen natürlich die doppelte bis dreifache Distanz um anzukommen

06.07.2008 Kumlu Bükü- Yachtmarina Marmaris. Hier machen wir 2 Tage Pause und lassen die neue Genua-Schiene montieren.

10.07.2008 wieder nach Ciftlik.

10.07.2008 Ciftlik - Serge Limani = 19 sm. Hier machen wir bei Hasans Restaurant fest und gehen am Abend bei ihm Essen. Sehr gut, auch preiswert, wenn man die Mooring mit einberechnet. Er nennt sich "Hans im Glück"und ist schon eine kleine Berühmtheit, wegen seiner Spässe.Zum Beispiel: "Mein Kindermacher ist gut in Ordnung !"

11.07.2008 Serge Limani - Bozburun= 23 sm. Hier gibt es wirklich einen Segelmacher, der unsere angerissene Genua am nächsten Morgen repariert. 13.07.2008 Bozburun - Buruncuk (Selimiye) =12 sm. Wir legen am Restaurant Aurora fest, das im Handbuch empfohlen wird. War nicht schlecht, aber auch nicht herausragend.

14.07.2008 Buruncuk - Bencik= 8 sm Wir besichtigen die Martti Marina und ankern dann in diesem schönen Fjord.

15.07.2008 Bencik - Kuruka Bükü= 8 sm. eine schöne Bucht mit vielen türkischen Touristen auf dem Campingplatz und Strand. Der Wirt des Restaurants holt den Müll von Bord ab und lädt ein zum Essen.

16.07.2008 Kuruka Bükü- Datca= ca. 12 sm Luftlinie, aber 22 sm gesegelt, da, wie angekündigt ein Sturm aufgezogen ist. Bei einer Wende ist ein Schekel gebrochen bei ca. 8 Beaufort. Vielleicht sollte man doch lieber keine Noname Produkte kaufen. Jetzt warten wir in Datca ab, bis der Sturm abebbt. Ich habe Zeit für Wäsche, Servicearbeiten an Bord und kann nachschauen, was die Aktien machen.

19.07.22.07.20082008 Daca - Hayet Bükü= 22 sm

20.07.2008 Hayet Bükü-Knidos = 11 sm und immer gegen den Wind ! Der besoffene Hafenmeister will uns wieder nicht den von uns gewünschten Platz gebeb, obwohl er frei ist.Wir gehen in der Bucht vor Anker und kochen selbst, obwohl dort das Restaurant sehr gut ist und der Wirt perfekt Deutsch spricht.

21.07.2008 Knidos - Bodrum = 22 sm Wir sind sehr schön gesegelt und ankerten in der Bucht südöstlich des Kastels. In der Nacht legen 4 Discos gleichzeitig los und das geht bis 4 Uhr früh. Nur Manfred hat geschlafen. Nie wieder diese Bucht, obwohl wunderschön.

Bodrum - Adalad Ad. ( gegenüber von Turgutreis) = 31 sm Wieder gegenan, deshalb die vielen Meilen.

23.07.2008 Adalad Ad. - Gümüslük = 6 sm Sehr teurer Hafen 60 = Ytl und ohne Wasser.

24.07.2008 Gümüslük - Didim . Wir ankern vor dem Strand und besichtigen den Tempel der Ionier in Didiya. Er war sehr sehenswert und sehr gut erhalten.

26.07.2008 Didim - Kap vor Samos
27.07.2008 Kap vor Samos - Kusadasi

28.07.2008Kusadasi - Pithagorio (Samos)

29.07.2008 Pithagorio - Agothonisi (Wir gehen wieder bei Gergius und Sabine essen, wie immer sehr lecker und preiswert)

30.07.2008 Wegen Starkwindwarnung bleiben wir noch einen Tag länger.

31.07.2008 Agothonisi - Vathi (Kalymnos) = 30 sm. Eine Rauschfahrt vor dem Wind aber mit viel Geschaukel.

01.08.2008 Wir bleiben noch einen Tag und treffen ohne Absprache auf Elke und Jochen mit der Amir.

02.08.2008 Vathi - Kos. Wir legen die Strecke von 15 sm in 3 Stunden zurück und sind um 12:00 Uhr im Stadthafen.08.2008 Natascha und Manfred verlassen die "Leila"und fliegen nach Hause. Der Skipper ist nun allein.

04.08.2008 bis ? : Langeweile tritt nicht auf. Habe mir vorgenommen, den defekten Lack im Steuerhaus stellenweise zu erneuern. Keine schöne Arbeit, aber was sein muss, muss sein. Bis jetzt habe ich 2 Schichten Lack aufgetragen, immer mit Zwischenschliff. Außerdem habe ich die Relingsstützen geputzt, macht ja kein Mitsegler. Muss nächstens vor Antritt der Segeltörns meine Freunde schriftlich verpflichten, diese Arbeiten zu machen. Im wunderschönen alten Hafen von Kos ist reger Betrieb. Jeden Tag legen neben mir große Güllets aus der Türkei an. Meistens mit deutschen oder englischen Passagieren. Am Kai herrscht außerdem reger Fußgängerbetrieb. Die Leute kommen von den Fähren und passieren auf dem Weg zur Stadt alle die am Kai liegenden Yachten. Man braucht kein Kino.

10.08.2008 Den defekten Lack des Bodens im Steuerhaus habe ich gut repariert und er sieht sehr gut aus. Heute kam eine Motoryacht und hat den Anker meines Nachbarn, eine tuerkische Gullet, heraus gerissen. Er musste also losmachen und neu ankern. Dabei hat er meinen Anker herausgerissen und an einer anderen Stelle wieder fallen lassen. Danach hat er seinen Anker fallen lassen und hat meine Ankerkette gequert. Ich war also gefangen und konnte nicht mehr ablegen, bevor der Tuerke nicht ablegt. Er troestete mich mit einer Flasche Rotwein.

10.08.2008 Kos nach Vlychadia (Kalymnos) = 21 sm . Nach langer Zeit mal wieder ein Einhand-Segeltoern. Ablegen hat wunderbar geklappt. Danach raus aus dem Hafen, um das Kap nach Norden motort und dann Grosssegel und Genua gesetzt und ca. 50 Grad gegenan gesegelt. In der Bucht von Vlychada hat der erste Ankerversuch bereits geklappt. Habe den Anker mit 3/4 Gas eingefahren. Ausser mir, waren noch 7 andere Yachten da, davon 2 Superyachten von 100 Fuss und 80 Fuss Länge. Diese hatten geankert und zum Land eine Landfeste ausgebracht. Vor mir lagen 2 Charteryachten. In der Nacht hat es dann fürchterlich geblasen, schätzungweise 8-9 Beaufort. Durch lautes Geschrei bin ich wach geworden und sah schon die ganze Bescherung: Die Superyachten sind losgerissen, die Charteryachten ebenso. Eine davon kam auf mich zu. Gott sei Dank hatte ich meine Fender draußen und konnte so die Charteryacht abfangen. Sie hing jedoch in meiner Kette und mein Anker war deshalb total blockiert. Es blieb mir nichts anderes übrig, als auf das Tageslicht zu warten. Der Charterer, ein Italiener mit Frau und zwei kleinen Kindern, hat total panisch reagiert und praktisch immer nur gerufen: What shall I do ?

Am nächsten Morgen war es dann ganz einfach, ohne Wind und im Hellen, den Kettensalat entwirren. Mein CQR-Anker hat super gehalten, sogar noch mit dem Charterschiff zusammen, eine 44 Fuss Yacht. Bin dann noch bis zum 14.8. geblieben. Es kamen immer wieder starke Windböen und abends musste ich oft lange warten, bis ich zum Restaurant fahren konnte.

14.08.2008 Vlychadia nach Pothia = 3 sm. Mein erstes römisch-katholisch Anlegen vor Anker und Heckleinen. Hat super geklappt, da kein Wind. Ich hoffe, es wird in Kos auch so funktionieren, obwohl es dort viel schwieriger ist, wegen dem ständigen Seitenwind. Ich bleibe bis zum 18.8.08 in Pothia und lackiere div. Holzteile des Steuerhauses neu. Ich mußvier Schichten Lack auftragen und immer 24 Stunden Trockenzeit abwarten. Dazwischen habe ich jede Menge Zeit, die ich mit surfen im Internet, telefonieren und spazierengehen in der Stadt verbringe. Es gibt sehr gute und dazu auch noch sehr preiswerte Restaurants. Als ich mich im Hafenbüro abmelde, werden keine Hafengebühren erhoben!

18.08.08 Ich breche gegen 10 Uhr auf und sehe schon eine große Nebelwand vor dem Hafen. Über der Nebelwand ist in einem Berg eine brendende Mülldeponie zu sehen und ich nehme an, dass der Nebel vielleicht Rauch ist. Ich habe in den letzten 3 Jahren keinen Nebel mehr gehabt. Ich fahre in die Nebelwand hinein und es ist erstaunlicherweise doch Seenebel mit einer Sichtweite von max. 50 m. Ohne Radar wäre es ein großes Problem gewesen. Nach ca. 8 Seemeilen löste sich der Nebel auf. Ich ankerte hinter einer Insel in der Nähe von Kos um am nächsten Morgen früh im alten Hafen einzulaufen

19.08.08 Ich lief um 10 Uhr in Kos ein und römisch-katholisch Anlegen ganz alleine klappt trotz Seitenwind hervorragend. Ein bischen Glück habe ich dabei gehabt. Ich habe nur noch 1 m Kette im Ankerkasten. Der Rest des Tages vergeht mit Shopping und Kleinreparaturen und Reinigen des Boote.

16.10.2008 Jetzt liegen wir bereits seit dem 30.09.2008 in der Yacht-Marina von Marmaris. Es gibt viel zu tun, denn das Leben eines Seglers besteht nicht nur aus Segeln, sondern aus unangenehmen Arbeiten, wie Bilge reinigen, Rumpf schleifen, Relingstützen polieren usw. usw. Das Lackieren von zwei Teakholztüren dauert über eine Woche, da man etwa 6 Schichten Lack auftragen muß. Zwischen jeder Lackschicht mußman 24 Stunden Trockenzeit abwarten, bis man die nächste Schicht auftragen kann. Sehr, sehr mühselig. Vor allen Dingen müssen die Türen abends wieder eingehängt sein, also auch trocken sein.

20.10.2008Mit dem Taxi geht es nach Dalaman. Nach knapp 2 Stunden sind wir schon da. Der Flieger geht pünktlich und wir kommen abends um 23:00 Uhr in Frankfurt an. Wieder haben wir eine tolle Segelsaison erlebt und ich freue mich schon wieder auf das nächste Jahr

 

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