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Törns 2001 Finnland - Schweden - Dänemark - Deutschland (Rügen)

CrewMai Hans Georg Emrich, Juni Hans Georg Emrich, Leila Braun, Juli Leila Braun, Wilma u. Gerhard Arnold

August 13.08. bis 22.08.01 Turku - Stockholm, Peter Helmreich, Hans Fröhlich, ab Stockholm: Pekka Tampminen, Martti Tähtinen, Manfred Schuster,

In diesem Jahr starteten wir bereits früh : Am 1. Mai 2001 kam ich mit Hans Georg Emrich mit dem Auto in Turku an. Bis zum 18.5.2001 schufteten wir wie die Berserker, um das Boot segelklar zu machen. Wir erledigten alle notwendigen Arbeiten selbst: Polieren, Wachsen, Öl- und Filterwechsel, Stahlteile polieren, usw. usw.

Gott sei Dank hatte ich den lieben Hans Georg dabei, der solche Arbeiten gern verrichtete. Auch das Anschleifen vom Antifouling und danach das Streichen damit war keine besonders angenehme Tätigkeit. Wir waren danach ziemlich blau, ohne etwas getrunken zu haben. Außerdem wurde die Yacht mit viel nützlichem Gerät nachgerüstet: Sie erhielt ein neues Funkgerät mit Dsc-Kontroller, vorausschauendes Echolot, ein neues Ladegerät mit neuen Gel-Akkus, und vieles mehr.

Danach war ich um ein vielfaches schlauer als vorher und in Zukunft kann mir keiner mehr erzählen, was wie viel Arbeit etwas macht.

Turku - Naantali - Vousnainen (Kustavi) Lappo - Turku

Endlich, am 18.5.01 war es dann soweit und "Leila" wurde in ihr Element gehoben. Am 22.05.01 stachen wir dann zum ersten Mal "in See". Leider hatten wir gleich einen kleinen Schaden an der Genuaschiene, so dass wir sofort wieder in unseren Heimathafen zurückfahren mussten. Am 26.05.01 fuhren wir (Hans Georg und ich) dann von Turku nach Naantali. Am nächsten Tag dann weiter nach Vousnianen (Kustavi). Es herrschten angenehme Temperaturen von ca. 11 C. Von Vousnianen ging es dann die Kyhti runter nach Lappo. Es wurde leider nicht wärmer, sondern wir segelten bei 8 - 10C. Am 29.5. ging es dann zurück nach Turku bei ca. 8C.

Turku - Högsara - Hanko - und zurück

Am 30. Mai kam dann Martti Tähtinen, unser starker Finne, an Bord und wir fuhren gemeinsam bei immer noch gleichen Temperaturen von Turku über Högsara nach Hanko, um Hans Georg zur neuen Super-Fast-Ferry nach Rostock zu bringen, der damit nach Deutschland zurück fuhr. Hans Emrich war ein sehr guter Koch und Mitsegler und sorgte immer für eine penibel saubere Pantry. Wehe, wenn der Skipper einen Spritzer beim Saubermachen übersehen hatte. Er sagte dann immer: "Wie hast du nur MEINE Küche hinterlassen ?" Am 2.6.01 fuhr ich dann mit Martti alleine nach Turku zurück.

Turku - Kökar - Houtskari - Houtsala - Turku

Nach einer Pause bis zum 17.06.01 (Autopilot wurde neu eingestellt und ein Gerät nachgerüstet) ging esdann am 20.6. mit Leila wieder los. Diesmal zur ziemlich weit südlich liegenden Insel Kökar (gehört zu den Aland-Inseln). Dort feierten wir das Johannisfest, liehen uns Fahrräder zum Besichtigen der Insel aus und wohnten dem Errichten eines Johannis-Baumes der Einheimischen bei. Am 23.06. fuhren wir dann bei Starkwind (7 Bf) nach Houtskari und weiter nach Turku. Dort wurde nun die neue kleine Rollfock montiert, die uns in Zukunft mehr Komfort, Speed und natürlich auch Sicherheit bei schwerem Wetter bringen soll.

Naantali - Vousnianen (Kustavi) - Uusikaupunki - Iniö (Keistiö)- Naantali

Endlich wurde es nun Sommer und wir hatten 28C. Am 29.06.01 holte ich Wilma und Gerhard Arnold am Flughafen in Helsinki ab und wir starteten am 30.6. zu viert Richtung Westen und erreichten Vousnianen. Am nächsten Tag gings dann nach Uusikaupunki. Am 1.7. wurde das Wetter wieder schlechter und wir mussten die Strecke Uusikaupunki nach Iniö (Keistiö = 52 sm) gegen einen Südwind von 6-7 Bft. ankreuzen. Die neue kleine Fock hat sich beim Kreuzen sehr bewährt. Nach ca. 9 Stunden machte leider die Mannschaft schlapp und der Skipper, der noch weiter segeln wollte, willigte ein, in den Hafen Keistiö zu motoren.

Am nächsten Tag kam das gute Wetter zurück und nach Spaziergängen auf der Insel ging es zurück nach Naantali. Bei stets raumen Wind segelten wir die Schären nach Naantali im Zickzack-Kurs immer unter voller Beseglung und bewiesen damit, dass alle Vorurteile, die Nauticats würde man nie unter Segel sehen, nicht wahr sind. Von dort aus brachte ich das Ehepaar Arnold mit dem Auto zurück nach Helsinki zum Flughafen.

Wilma und Gerhard waren sehr angenehme Mitsegler und natürlich war die Stimmung dank Gerhards unschlagbaren Humor immer prächtig. Kleine "Leinen-Aufroll-Probleme" und damit verbundene Führungs- schwächen des Skippers waren schnell überwunden. Unseren Freunden hat es so gut gefallen in Finnland, dass sie sofort eine Insel kaufen wollten. Ich hoffe, beide bald wieder an Bord zu haben. Leider habe ich die vielen Fotos mit Arnolds aus Versehen vernichtet. Es sind nur zwei Aufnahmen übrig geblieben. Bei Digitalfotos geht das recht schnell, wenn man beim Überspielen auf den Laptop vergisst, die Dateien vorher umzubenennen.

Naantali - Itamluoto - Naantali - Odensaari

Nach ein paar Tagen Pause machten Leila und ich am 7.7.01 mit Eila und Martti Tähtinen einen Wochenendausflug zur Insel Itamluoto. Diese Insel gehört der Werft Siltaja und wenn man eine Nauticat besitzt, darf man dort die Sauna und Steganlagen benutzen. Es waren 2 herrliche Tage mit Außentemperaturen von 30C. Am 8.7.01 fuhren wir dann zurück nach Naantali und ich brachte die Yacht in die Bucht von Odensaari und ankerte auf Pos. 60 31,565N 2156,623E. Hier verbrachten wir drei faule Wochen mit Sonnen, Schwimmen und Rasen mähen.

An einem der Tage erlebten wir einen Gewittersturm mit Böen von 8 Bf. Wir waren zufällig an Bord und mussten das Ende des Gewitters abwarten, um dann wieder mit dem Dingi an Land fahren zu können. Nach ca. 2 Stunden war der Spuk zu Ende und wir waren um eine Erfahrung reicher.

Am 30.7.01 überführte ich die Yacht nach Turku. Leila flog zurück nach Frankfurt und ich fuhr mit dem Auto nach Deutschland zur Hochzeit von Katja und Nicolai.

Turku - Högsara - Ykskär - Utö - Kökar - Mariham

Nach dem rauschenden Hochzeits-Fest flog ich am nächsten Tag mit der neuen Crew, Peter Helmreich und Hans Fröhlich, nach Finnland und wir starteten zu Dritt einen neuen Segeltörn nach Stockholm. Zuerst segelten wir nach Südosten zur Insel Högsara und um am nächsten Tag weiter mit Kurs nach Westen. An der kleinen Insel Ykskär auf Pos. 5952,55!N 2203,219E machten wir am Nachmittag fest. Die Insel gehört zu einem Naturschutzpark und ist wirklich wunderschön. Am nächsten Morgen hatten wir dann dichten Nebel und die Sichtweite betrug höchstens 100 m. Wir mussten 2 Stunden warten, bis sich der Nebel etwas lichtete. Kurz vor der Insel Utö (In der Nähe dieser Insel versank die estonische Fähre Estonia) wurde der Nebel wieder so dicht, dass wir uns nur mit Navigationsprogramm und Radar langsam vortasten konnten. Auf Utö übernachteten wir in der Marina und am nächsten Morgen segelten wir weiter nach Kökar.

Die Einfahrt nach Kökar war diesmal schwierig, weil ein hoher Seegang herrschte und der Schwell direkt in die Einfahrt brandete. Rechts und links vor der Einfahrt befinden sich jede Menge Steine. In Kökars Sun-Marina (Karlsby) fanden wir dann nur noch 3-4 Yachten, doch Gott sei Dank war das Restaurant des Marina-Hotels noch geöffnet.

Nach einem guten Abendessen mussten wir jedoch leider feststellen, dass wir immer noch hungrig waren. Peter ging sofort in unsere Pantry und machte sich noch etwas zum Essen. Wirbeschlossen, in Zukunft diese Art Schicki Micki Restaurants zu meiden und lieber selbst zu kochen. Dies war vor allem die Aufgabe von Hans Fröhlich, der dies mit Bravour erledigte. Peter hat dann immer abgespült und den immer müden Skipper stark entlastet.

Von Kökar aus liefen wir dann aus in Richtung Mariham auf Aland. Wir befuhren eine Schäre in Richtung Degerö . Kurz vor unserem Ziel war dann plötzlich die Fahrt zu Ende. Wir standen vor einer niedrigen Brücke. Diese hatte ich beim Kartenstudium nicht bemerkt. Wir mussten umkehren und suchten uns nach ca. 5 sm einen Ankerplatz vor einer kleinen Insel. Das Wetter war herrlich, die Sonne schien, der Ankerplatz war wunderschön und Hans kochte wunderbar. Peter suchte und fand die Pilze dazu auf der kleinen Insel, an der wir festgemacht hatten. Das Wasser war so warm, dass wir alle schwimmen gingen.

Mariham - Schweden - Furusund - Stockholm

Am nächsten Tag segelten wir nach Mariham. Wir befuhren eine Strecke, die zum Teil nicht ausgetonnt war. Es ging mitten durch die Steine. Doch mit der Beratung von Peter gelang es, ohne Grundberührung Mariham zu erreichen. Kurz davor hatten wir noch Begegnungen mit riesigen Fähren der Viking-Line und Silja-Line und es überraschte mich immer wieder, wie schnell diese Schiffe herankommen. Man muss sich wirklich beeilen, um diesen Riesen aus dem Weg zu gehen.

In Mariham angekommen mussten wir zuerst unsere Verpflegung komplettieren. Wir waren ziemlich abgebrannt und hatten weder Fleisch, Brot noch Kartoffeln an Bord. Im Hafen fragten wir den ersten Einheimischen, wo man denn noch etwas einkaufen könnte. Es war schließlich ein Sonntag. Er fragte nicht lange, lud uns in sein Auto und brachte uns direkt zu dem einzigen Supermarkt in Mariham, der am Sonntag geöffnet hatte und nach 30 Minuten nach unserer Ankunft schließen würde. Wir waren von der Hilfsbereitschaft dieses Aländers sehr überrascht.

Am nächsten Tag (20.08.) füllten wir noch unseren Tank mit dem letzten billigen finnischen Dieselöl und starteten dann Richtung Stockholm. Es war wolkig und regnerisch und wir hatten einen guten Wind von 7-11 m/sec. (4-6 Beaufort) Bei raumen Wind und Seegang bis zu 3 m legten wir die 48 sm bis Furusund, der ersten erreichbaren Marina in Schweden, in knapp 8 Stunden zurück.

Nun dachten wir, am nächsten Tag schnell in Stockholm zu sein. Doch wir brauchten nochmals 6 Stunden unter Maschine (kein Wind) für die immer noch 44 sm. Stockholm erreichten wir bei strahlendem Wetter abends um 19,15 Uhr. Am 22.8. verließen mich dann Peter Helmreich und Hans Fröhlich.

Pünktlich um 7.30 Uhr kamen Martti Tähtinen und Pekka Tamminen, meine finnischen Freunde, mit der Viking-Line aus Finnland an und klopften an die Tür. Sie brachten die neuen Winschen für die kleine Fock mit und montierten sie fachgerecht an einem hervorragend dafür geeigneten Platz. Am Abend kam Manfred Schuster mit großer Verspätung an, weil sein Flugzeug aus Hamburg sich um 2 Stunden verspätete.

Wir mussten noch einen weiteren Tag in Stockholm verbringen, weil Leilas Nichte Maret aus London zufällig

in Upsala weilte und das Boot und vielleicht auch mich (?) sehen wollte. Wir verbrachten einen sehr schönen Abend in der Gamlastan (Altstadt) bei einem guten Italiener und besichtigten die Stadt und natürlich das Wasa-Museum. Vor ca. 28 Jahren hatte ich die Wasa bereits einmal gesehen, als sie noch unter Wasserberieselung zu sehen war. Gegen damals ist das heutige Museum und das nun völlig restaurierte Schiff kein Vergleich. Den Schweden ist mit dem neuen Museum wirklich etwas Einmaliges gelungen. Ich kann nur jedem raten, sich dieses Museum nicht entgehen zu lassen.

Die Crew war etwas ungehalten darüber, dass wir so lange warten mussten. Aber dann kam Maret wirklich. Es war schon Nachmittag, aber ich zeigte ihr das Schiff und danach machten wir mit der "Leila" eine große Hafenrundfahrt. In der Nähe des Bahnhofes haben wir Maret dann an Land gesetzt und sind noch nach Süden zur ersten Etappe unseres Törns nach Deutschland gestartet.

Stockholm - Saltsjöbaden - Öxelösund - Klintemäla - Christiansö und Borgholm

Nach 15 sm erreichten wir kurz vor 20 Uhr Saltsjöbaden mit seinem wunderschönen Royal Swedish Yachtclub. Ohne Wind waren wir am nächsten Morgen gezwungen unter Maschine bis nach Oxelösund zu fahren. Nach 10 Stunden hatten wir diese Strecke von 72 sm bewältigt. Das Wetter wurde immer schöner. Die Temperatur stieg schon morgens auf 20C. Aber leider mussten wir wieder 6 Stunden motoren und machten dann an einer kleinen Insel zum Übernachten fest.

Am folgenden Tag hatten wir dann zum Glück Wind von 7 - 13 m/sec (4-6 Beaufort) und so konnten wir die Strecke von 62 sm bis Klintemäla (5731,08N 1639,074E innerhalb 10 Stunden unter Segel zurücklegen. Nach Borgholm auf der Insel Öland waren es dann noch 44 sm, die wir am 27.07. in 8 Stunden bei 4 Motor-Stunden zurücklegten. In Borgholm, einer schönen Kleinstadt mit vielen Geschäften, füllten wir unsere Vorräte auf. Am nächsten Morgen erhielten wir eine Sturmwarnung, so dass wir nicht auslaufen konnten. Also verbrachten wir einen weiteren Tag in Borgholm.

Borgholm - Christiansö - Bornholm

Wir starteten am 29.07. nach Süden bei leichter Bewölkung und Wind zwischen 5-8 m/sec., der später einschlief. Wir benötigten für die 105 sm bis Christiansö 17 Stunden. Wir liefen in der Nacht in den winzigen Hafen der Insel Christiansö ein, der in der Mitte durch eine Brücke geteilt war. Im Dunkeln mussten wir wieder aus dem Hafen herausfahren weil es keinen Platz gab. Um die Insel herum und wieder auf der anderen Seite des Hafens einfahren. Dort machten wir an einem Päckchen in der Nacht um 2 Uhr fest. Am nächsten Morgen waren wir erstaunt zu hören, dass die Besatzung des Bootes, an dem wir festgemacht hatten, von uns nichts gehört hatten. So leise waren wir nicht!

Christansö - Rönne (Bornholm) - Warnemünde - Rostock

Nach der Besichtigung der Insel legten wir ab und mußten die Strecke bis Rönne (29 sm) leider wieder motoren, weil es mal wieder keinen Wind gab. In Rönne gingen Manfred Schuster und der Skipper zum Friseur und dieser empfahl uns das Fischbuffet im Raddison-Hotel. Wir fuhren mit dem Taxi hin und es war wirklich das bisher beste skandinavische Fischbuffet, das ich je genossen hatte. Am 31.08. brachen wir dann auf Richtung Deutschland. Bei nordöstlichem Wind von 6-11 m/sec benötigten wir für die 108 sm bis Warnemünde 16 Stunden, davon 7 Stunden unter Motor, weil kurz vor Rügen der Wind ausblieb. In Rostock verließen uns dann Martti und Pekka per Schnellfähre nach Finnland.

Rostock - Wismar - Warnemünde - Stralsund - Lauterbach (Rügen)

Rostock verließen Manfred und ich dann alleine auf "Leila" am 3.9. und steuerten Wismar an. Hier zeigte mir Manfred den "Alten Weinberg", ein Restaurant ca. 400 Jahr alt und wirklich sehenswert. Die Ostseescholle mit Speck und Bratkartoffel war hervorragend. die Stadt phantastisch mit ihren alten bereits überwiegend

restaurierten Häusern. Nur der Yachthafen hatte ein Problem: er befand sich genau neben einer Schrottverladestelle im Hafen. Die müssen wohl Überstunden beim Verladen machen, da die Kräne mit Getöse noch abends um 21.00 Uhr arbeiteten. Dann ging es wieder zurück nach Warnemünde. Diesmal fast die gesamte Strecke unter Genua und Großsegel bei SW 3-4 Bft. Nach einer Nacht in Warnemünde fuhren wir dann weiter nach Stralsund. Wieder hatten wir achterlichen Wind von nur ca. 3-6 m/sec. und wir setzten unseren Genuabaum, der dann noch eine angenehme Geschwindigkeit brachte (Butterfly). Kurz vor Hiddensee hatte der Skipper natürlich wieder einmal Recht, als er Kommando zum Bergen der Segel gab. Kurz vor der Tonnenstraße machte sich ein ungemütlicher Schwell und eine Strömung bemerkbar. Segeln in südliche Richtung wäre auf dieser schmalen Wasserstraße sehr schwierig und gefährlich gewesen.

Am nächsten Morgen wollten wir die Brücke in Stralsund Richtung Osten passieren. Sie öffnete jedoch leider nicht, da ein Defekt sie für ein paar Monate still legt. Also mussten wir wieder zurück um ganz Rügen herum bis Saßnitz (53 sm ) In neun Stunden erreichten wir die Stadt. Am folgenden Tag hatten wir dann nur noch 34 sm bis Lauterbach (Putbus) meinem diesjährigen Winterhafen bei starkem Wind von 6- 12 m/sec. zurückzulegen. Das Wetter wurde jetzt so schauerlich, dass wir beschlossen, die Segelsaison zu beenden.

Manfred Schuster verließ mich um noch 2 Wochen Urlaub im Süden zu verbringen, was ich ihm auch nicht verdenken kann.

In der Marina Im Jaich, in Lauterbach (Putbus) wurde dann die Yacht winterfest gemacht, die Masten demontiert und das Boot in die Halle eingelagert.

Die Segelbilanz dieses Sommers: 1765 sm gesegelt und es war kein bisschen langweilig ! Das Boot hat sich als sehr seetüchtig erwiesen. Es wird wohl kein großes Problem sein, im nächsten Jahr damit zum Mittelmeer zu fahren.

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