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Toern 2004 - Alghero (Sardinien-Carloforte-Trapani (Sizilien)-Palermo-Liparische Inseln-Messina-Taormina-Crotone-Otranto-Bari-Dubrovnik-Split-Venedig-Ravenna-Venedig-Rovinj-Split-Grado (Italien)

Zurückgelegte Strecke: 2513 sm

16.4. - 11.5.2004 Natürlich waren die Segel noch nicht zurück von der Reparatur und ließen noch lange auf sich warten. Doch ich hatte noch genug Arbeit vor mir, sodass es mir bis zur Ankunft von Leila und Günther nicht langweilig wurde. Das Wetter war schlechter als im Januar und auch die Temperaturen lagen niedriger, so ca. 11-13 ''° C. Eigentlich wollten wir schon am 6.Mai zur nächsten großen Reise starten, doch der Seegang war hoch und der Windmesser zeigte tagelang 7-8 Beaufort an. Selbst in der Marina schaukelte es heftig und zum Landgang war Ölzeug angeraten. Mit einer Woche Verspätung erhielten wir unsere Segel zurück und konnten endlich starten.

13.5.2004 Alghero-Torre Grande Nach tagelang herrschenden Stürmen steht noch ein recht hoher Seegang. Trotzdem ist es so weit: Adieu Alghero! Wir sind die lange Zeit im Wartezustand leid und nach dem obligatorischen Shoppen von Lebensmitteln und Vitaminen heißt es: Leinen los ! Bei 5-6 Beaufort starten wir nach Oristano bzw. Torre Grande, dem einzigen Hafen an der Westküste nach Bosa Marina und nach Carloforte. Bei Halbwindkurs machen wir einen satten Speed von bis zu 8,2 Knoten nur mit Genua und Großsegel und sind nach 49 Meilen schon um 19.30 Uhr im Hafen. Unser erster Tag war rau und wir spürten unsere Knochen. Die Mägen knurrten und wir waren früh im Marina-Restaurant und bestellten die Spezialität des Hauses: Antipasti del mare. Wir waren überrascht, wie viel Gänge Antipasti aufgetischt wurden und waren schon vor Erreichen des Hauptganges knüppeldicke satt. Für alle Segler: Das ist ein absolutes "Muss" Restaurant!

14.05.-15.05.2004 Torre Grande-Carloforte Am nächsten Morgen hatte sich der Seegang immer noch nicht gelegt. Nach einer Stunde Segeln schlief der Wind ein und wir mussten die Maschine starten. Günther wurde es mulmig im Magen und er wurde immer ruhiger. Es war ein wilder Ritt durch die Wellen, trotz des als Stütze stehen
gelassenen Großsegels. Wir erreichten Carloforte wieder zu früh zum Essen ca. 18.00 Uhr und mussten noch 2 Stunden warten, bis die ersten Restaurants öffneten. Sofort nach dem Festmachen erhielt Günther seinen Hunger zurück. Diesmal stand Thunfisch auf der Karte und wir ließen uns nicht lumpen und langten kräftig zu! Am nächsten Tag besichtigten wir die Stadt und Leila und ich machten abwechselnd eine kleine Tour über die Insel mit dem neuen Fahrrad.

16.05.-17.05.2004 Carloforte-Cagliari Unser heutiges Ziel ist Cagliari, die Hauptstadt Sardiniens. Wir starteten schon vor 9 Uhr. Leider gab es keinen Wind und so wir mussten die 62 sm unter Maschine zurück legen. Bei der Ankunft in Cagliari kam uns eine Schiffsprozession entgegen. Schlepper und Segelyachten voll beladen mit Menschen fuhren mit wehenden Kirchenfahnen und Musik auf die See hinaus. Nach ca. 1 Stunde kamen sie wieder zurück. Ganz Cagliari war auf den Beinen.

18.05.-19.05.2004 Cagliari-Trapani (188 sm) Leila wachte bereits um 6.30 Uhr auf und bereitete das Frühstück vor (wie eigentlich jeden Tag). Dann hieß es wieder: Leinen los. Zuerst mussten wir mit Maschine fahren, später konnten wir bei achterlichen Wind unseren Spinacker, das Parasail, setzen. Dann wechselte der Wind und kam aus Nord-Ost. Wir konnten einige Zeit mit 4-5 Knoten segeln. Später schlief der Wind ein und wir mussten die Maschine starten. Es wurde Abend und die untergehende Sonne verwandelte den Himmel in ein Farbenmeer. Wir versuchten abwechselnd zu schlafen, was mir aber kaum gelang. Der Seegang war immer noch ruppig und wir mussten die ganze Zeit gegen den Wind motoren. Während der gesamten Überfahrt sind wir nur 2 - 3 Schiffen begegnet, die uns ohne das Radar wahrscheinlich nicht aufgefallen wären. Wir waren wohl die einzigen Verrückten, die es in dieser Zeit aufs Meer trieb. Nachmittags um 16.00 Uhr erreichten wir nach 188 sm Trapani auf Sizilien. Die in unseren Unterlagen befindliche Marina existierte nicht mehr und wir mussten nach langem Suchen an einer Baustelle im Hafen festmachen.

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