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20.05.2004 Trapani-Capo San Vito Nach 3 Stunden ohne Wind in der Marina festgemacht. Beim Abmelden im Büro habe ich den Preis erfahren: 50 Eur. Ganz schön happig, zumal man sehr gut neben der Marina ankern kann. Zurück an Bord gab ich dann auch das Kommando zum Ablegen und wir gingen in der Bucht vor Anker. Danach bemerkte ich, dass ich meine Bootspapiere wohl im Büro der Marina liegen gelassen habe. Ich fuhr mit dem Schlauchboot zurück in die Marina. Aber der Hafenmeister behauptete, er habe die Papiere nicht. Wahrscheinlich habe ich sie doch beim Einsteigen verloren. Am Abend gab es dann Langusten und Fisch im Restaurant. Außerdem stand Fisch-Kuskus auf der Karte und zum Nachtisch gab es eine Art Krapfen mit Waldbeeren.

21.05.-23.05.2004 Capo San Vito - Palermo Heute ist Leila zum ersten Mal baden gegangen. Wassertemperatur ca. 18 ° C. Ziemlich warm für eine Finnin. Wir sind ziemlich spät gestartet und nach einiger Zeit unter Motor konnten wir später doch noch die Segel setzen. Am Abend nach 51 sm haben wir um 20 Uhr in der Marina festgemacht. Leila hat Thunfisch mit Pellkartoffel gemacht und wir haben einen gemütlichen Abend an Bord verbracht. Am nächsten Morgen starteten wir die Stadtbesichtigung: Nach einigem Suchen haben wir die berühmte Cappella Palatina gefunden und die schönen Mosaike besichtigt. Danach haben wir den Markt Vucova entdeckt und konnten sehr gut einkaufen. In der halb verfallenen Altstadt haben wir eine Taverne gefunden, die nur italienische Vorspeisen im Programm hatten. Und dies: All you can eat !! Es war phantastisch und lecker. Da wir vergessen hatten, auch von den kleinen Schnecken zu nehmen, brachte uns die Wirtin noch eine ganze Schüssel davon. Am Sonntag war dann Bus fahren angesagt. Die Skipperfrau, die für die Landnavigation und Besichtigungen verantwortlich war, plante chaotisch und wir mussten lange Zeit warten, bis wir endlich in den richtigen Bus nach Monreale einsteigen konnten. Beinahe wurde Leila ihre Geldbörse los: Ein junger Italiener versuchte in ihre Tasche zu greifen, aber eine mexikanische Touristin ertappte ihn dabei und schnauzte ihn an. Er stieg daraufhin an der nächsten Haltestelle aus. In Monreale bewunderten wir den Dom mit seinen phantastischen Mosaiken. Abends zurück in Palermo waren wir dann in einem netten Restaurante im Hafenviertel Vuccoria.

24.05.-26.05.2004 Palermo-Cefalu Es gab nur leichten Wind und der war gegen uns. So mussten wir wieder unseren Jockel anwerfen, um ans Ziel zu gelangen. Spätnachmittag legten wir an dem von einem freundlichen Marinero angewiesenen Platz in der Marina von Cefalu an. Leila glänzte wieder mit "Tonno" und Kartoffeln, was wieder unsere Kalorienzufuhr stark erhöhte. Natürlich gab es einen guten weißen Sizilianer dazu. Am nächsten Tag be-sichtigten wir die Stadt. Wieder war Roger der II., der Normannenkönig am Werk und hat eine wunderschöne Kathedrale hinterlassen die mit Mosaiken im orthodox-christlichem Stil die gesamte Bibelgeschichte erzählt. Am Abend ging es in die Taverne des Hafens, wo wir eine lustige Dame trafen, die aus Usingen stammte, aber ihren Wohnsitz in Australien hat. Aber seit 40 Jahren kommt sie jährlich nach Usingen (nur 5 km von uns entfernt) wo sie immer noch eine kleine Wohnung in ihrem Eltern-haus unterhält. Die Welt ist wirklich klein. Wir haben dann noch einen Mietwagen genommen und eine Inselrundfahrt von ca. 300 km gemacht. Eine sehr schöne Landschaft war zu bewundern. Wir hatten sogar das Glück, den Ätna sehen zu können, der sonst meistens hinter Wolken verborgen ist.

27.05-31.05.2004 Cefalu-Milazzo Morgenstund hat Gold im Mund: 6 Uhr Wecken ! Wir hatten 70 sm vor uns, aber der Gott des Windes, Äoli, war gegen uns. Wir sind bereits 17.00 Uhr angekommen und konnten noch etwas von der Stadt sehen. Abends haben wir eine arabische Pizza gegessen, die sehr spicy war. Günter hat uns hier verlassen und ist nach Catania mit dem Bus gefahren, um nach Hause zu fliegen. Nach gründlicher Reinigung und Einkauf einer neuen Tauchausrüstung stand auch schon Manfred vor dem Schiff und war dann bis Brindisi unser Gast.

31.05.-02.06.2005 Milazzo-Lipari Der Wind kam spät, doch er kam und wir setzten alle Segel. Auf der Fahrt studierte Leila noch die "Odyssee" und was er über die Insel des Windgottes Äoli berichtete. Auf Lipari haben wir neben den Schnellfähren angelegt. Ein Hafen-Marinero kassierte 10 Euro und wir sind dann gut Essen gegangen. Am nächsten Tag haben wir den schwelligen Hafen verlassen und haben in einer kleineren Marina in der Bucht festgemacht. Nach Museumsbesuch, Schwimmen, gut Essen usw. liefen wir dann aus zur Insel Salina.

02.06.2004 Anfangs lief alles sehr gut. Manfred und ich setzten das Großsegel und die Genua. Kaum waren die Segel gesetzt, verstärkte sich der Wind auf 7 Beaufort und wir bekamen ganz schön Lage, so dass Leila ängstlich im Steuerhaus verschwand und alle Rettungswesten und Sicherheitsgurte verteilte. Nach Einlegen eines Reffs wurde es bequemer und bald erreichten wir Salina. Leider bekamen wir keinen Platz (Reservierung unbedingt vorher notwendig!!) und kehrten nach Lipari zurück.

03.06.2004 Lipari-Insel Panarea Odysseus machte wirklich die gleichen Erfahrungen wie wir. Auf diesen Inseln windet es wirklich immer! Anfangs nur 3-4 Beaufort, später jedoch bis 8 Beaufort. Es waren nur ca. 12 sm bis Panarea, aber sie waren heftig. Leila war froh, als Sie dann in der einzigen möglichen Ankerbuch vor Anker war.

01.06.2004 Panarea-Messina Am nächsten Morgen gab es Sturmwarnungen bis 8 Beaufort. Ich entschied aber trotzdem, die ungemütlich Bucht zu verlassen und Messina anzusteuern. Der Wind blies dann doch nur bis max 7 Beaufort und dann noch aus der richtigen Richtung, sodass wir schnell die Straße von Messina erreichten. Im Vertrauen auf meine 136 PS starke Maschine hielt ich es nicht für nötig, mich über die Gezeitenströmen zu informieren. Der Strom war dann gegen uns und ich wunderte mich darüber sehr, denn er erreichte ca. 6 Knoten. Dies bedeutete, dass wir nur noch ca. 2 Knoten liefen, obwohl die Maschine mit 2100 Touren drehte, was ohne Strom ca. 8,5 Knoten bringt. Für kleine Yachten mir schwachen Motoren gibt es überhaupt keine Chance, dagegen zu fahren. Auch Odysseus hatte hier die größten Schwierigkeiten und er überlebte als Einziger die Durchfahrt. Alle anderen zerschellten an den Küsten (durch die Sirenen verführt). Die Strömung kann man sehr gut sehen, da es sprudelt wie in einem großen Gebirgsbach.

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