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09.07.2004-Dubrovnik-Insel Lopud (11sm) Endlich konnten wir uns wieder frischen Wind um die Nase wehen lassen . Wir fuhren nicht weit, nur ca. 11 sm und ließen dann den Anker vor einem wunderschönen Dorf fallen. Wir fahren abends mit dem Dingi an Land und besichtigen den Ort. Es gibt ein Franziskaner-Kloster, dass gerade restauriert wird, schöne Gassen, Palmen, Zitronen und .. natürlich Eis.

10.07.2005 Lopud-Insel Mlet (Polace) Wir entscheiden uns, weiter zu fahren; es gibt noch so viel zu entdecken! Anfangs motorten wir, dann setzten wir Groß und Genua. Wir kreuzen gemütlich den Mletski-Kanal hoch und biegen dann südlich von Polace nach Westen zwischen den Inseln in den Fjord von Polace ein. Bald erreichen wir Polace und machen vor einem Restaurant an einer Boje fest. Die ist kostenlos, wenn man im Restaurant Essen geht. Das Essen war vorzüglich und der Bojenpreis war sicher im Menu enthalten!

12.07.2004 Polace-Korcula (18 sm) Heute sah es nach Gewitter aus. Kaum waren wir ausgelaufen, konnten wir hinter uns am Himmel ein kleines schwarzes Dreieck beobachten, dass sich nach unten ständig verlängerte. Dann erkannten wir, dass eine riesige Windhose entstand. Man konnte jedoch nicht abschätzen, in welche Richtung sie wandern würde. Leila bekam Schreikrämpfe vor Angst. Sie (ich auch nicht) hat noch nie eine Windhose gesehen. Wir holten sofort die Segel runter und ich nahmen Kurs aufs offene Meer. Die Windhose entschied sich, uns nicht zu folgen, sondern Kurs nach Süden einzuschlagen. Unser Kurs war Nordwest, sodass für uns keine Gefahr mehr bestand. Später lasen wir in einem Fachbuch, dass die Entscheidung des Skippers, aufs offene Meer zu fahren, um der Windhose zu entgehen, richtig war. (Skipper hat immer recht!) Die Marina war voll, sie wies uns ab. Also gingen wir in einer Bucht in der Nähe vor Anker, die schon ziemlich mit Yachten gefüllt war. Nach uns kamen immer noch Yachten, die sich in die schon engen Lücken quetschten. Manchmal waren es nur ca. 2 m Abstand, die wir vom nächsten Boot entfernt waren. Man konnte die Leute husten und sprechen hören. Gott sei Dank hielt der Anker!

13.07.2004 Korcula-Insel Scedro-Buch vor Hvar (40 sm) Auf Scedro wollten wir ein uns empfohlenes Restaurant aufsuchen. Die Bucht vor dem Lokal war jedoch schon mit sehr vielen Yachten belegt. Nach einigen erfolglosen Ankerversuchen, entschied ich mich, die Bucht zu verlassen und weiter zu fahren. Es war schon ziemlich spät und die Mägen knurrten bereits. Zwischen verschiedenen kleinen Inseln in der Nähe von Hvar haben wir dann wieder versucht, zu ankern. Nach drei oder vier Versuchen hielt endlich der Anker, obwohl die Ankerkette nach hinten gestreckt war und nicht, was normal richtig wäre, nach vorne! Ich dachte erst, der Anker hält nicht. Doch dann bemerkte ich die wahnsinnig starke Strömung, die viel stärker war als der Wind, und das Boot sich deshalb nach der Strömung ausrichtete. Es kamen noch viele Yachten dazu, sodass der Kanal zwischen den Inseln ziemlich voll mit Booten war. In der Nacht begann dann ein großes Theater. Ringsum gingen die Anker los und es gab ein lautes Geschrei, sodass wir wach wurden. Viele Boote fuhren in der Dunkelheit herum und flüchteten aus dem Kanal. Auch Boote, die mit einer Leine am Land festgemacht und am Bug vor Anker lagen, waren verschwunden. Wir blieben noch zwei Nächte und faulenzten am schönen Strand und genossen das gute Essen im Restaurant am Strand.

15.07.2004 Bucht vor Hvar-Bobrisce (Insel Brac) (34 sm) Wunderschön gesegelt und dann an der ersten Mooring im Ort festgemacht. Hinter uns viele Bojen noch leer. Dann kommt ein Österreicher mit 8 Mann Besatzung! Nach 3 Versuchen schaffen sie es, an der Boje festzumachen. Doch was passiert? Der Skipper vergisst den Gang aus dem Getriebe zu nehmen! Die Yacht fährt weiter, obwohl an der Boje befestigt, und rammt uns von hinten. Unsere Heckreling wird verbogen. Am Abend treffen wir uns mit der Mannschaft dieser Yacht im einzigen aber sehr guten Restaurant und tauschen Adressen usw. aus. Wir lassen später die Reling bei der Charterfirma in Trogir reparieren.

16.07.2004 Bobrisce-Trogir (19 sm) Wir erreichen Trogir und wollen in die Marina. Doch die Marineros winken ab. Die Marina ist voll mit Charteryachten und nimmt nur noch Gäste von Montag bis Donnerstag auf. Gott sei Dank gibt es vor dem Ort sehr gute Ankerplätze. Leider ist das Wasser nicht von guter Qualität, sodass man nicht baden gehen kann (oder will). Trogir ist einer der Höhepunkte, die Kroatien zu bieten hat. Eine vollkommen erhaltene mittelalterliche Stadt, von den Italienern (Venezianern?) gebaut. Ich kontrolliere die Technik an Bord und muss leider feststellen, dass sich schon wieder Getriebeöl in der Bilge befindet. Nach genauer Suche finde ich die undichte Stelle. Es ist der O-Ring an der Getriebeschaltung im Getriebedeckel. Obwohl mir der Getriebe-mechaniker in Dubrovnik versichert hatte, das Getriebe komplett überholt zu haben, hat er absichtlich den O-Ring aus Bequemlichkeit nicht ausgetauscht. Wir warteten noch, bis meine Tochter Julia eintraf und ich beschloss dann, die 105 sm nach Dubrovnik zurück zu fahren.

19.07.2004 Trogir-Dubrovnik (105 sm) In 15 Stunden motorten wir zurück nach Dubrovnik, wo uns der Mechaniker bereits mit dem O-Ring in der Hand empfing. Es war nur eine Stunde Arbeit und die Sache war erledigt. Nach Möglichkeit werde ich in Dubrovnik nichts mehr reparieren lassen. Die Girls sind natürlich sofort wieder in den Pool gesprungen und abends ging es wieder in die Stadt.

21.07.2004 Dubrovnki-Bucht Insel Jatljan (18) Diesmal hatten wir eine riesige Bucht für uns allein! Wir haben geankert und mit der Heckleine am Land festgemacht. In 10 m Tiefe konnte man noch die Fische beobachten, so klar war das Wasser. Ich probierte meinen neuen Tauchanzug aus und erkundete mit dem Schnorchel die Unterwasserwelt. Am nächsten Morgen erhielten wir Besuch von der Kroatischen Küstenwache. Sie wollten unsere Papiere sehen, waren aber sehr höflich. Dies war erst das zweite Mal zwischen Ostsee und der Adria, dass unsere Papiere kontrolliert wurden!

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