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22.07.2004 Insel Jatljan-Korcula Marina (47 sm) Bei Nordwestwind mussten wir kreuzen. Der Wind war jedoch stark genug und wir kamen trotzdem gut voran. Der Seegang nahm immer mehr zu, sodass es Julia etwas schlecht wurde. In Korcula eingetroffen, waren wieder alle Stege besetzt. Nach 10maligen hin- und herfahren gaben uns die Marineros endlich einen der wirklich letzten Plätze in der hintersten Ecke der Marina. Das erste Mal, als wir auf Korcula waren, hatten wir nicht die Stadt besichtigt. Dies holten wir jetzt nach. Ebenso wie Trogir und Dubrovnik ist sie eine der Perlen Kroatiens.

23.07.2004 Korcula-Insel Scedro (22sm) Zum zweiten Male auf Scedro wollten wir nun unbedingt das gute, empfohlene Restaurant besuchen. Diesmal schien das Ankermanöver zu klappen. Wir machten außerdem hinten an Land fest. Ich fuhr mit dem Schlauchboot zum Restaurant. Wir waren aber wieder zu spät dran und es gab keine Plätze mehr. Wir gingen deshalb am Abend in ein anderes kleines Lokal in der Bucht, dass auch nicht schlecht war. Als wir gegen 23.00 Uhr zurück an Bord waren, kam plötzlich ein starker Wind auf, der immer stärker und stärker wurde. Ich sah, dass wir plötzlich immer näher ans Ufer rutschten. Außerdem näherte sich uns seitlich eine österreichische Motoryacht. Julia und Leila konnten gerade noch rechtzeitig die Fender raushängen, um Schäden zu vermeiden. Ich startete den Motor und hielt damit die "Leila" auf der Stelle. Dann kehrten auch schon unsere österreichischen Nachbarn aus dem Restaurant zurück und beteiligten sich am Sichern unserer und ihrer Yacht. Draußen in der Bucht gingen viele Yachten vom Anker los und verließen fluchtartig die Bucht. Nach 30 Minuten Kampf gegen den Wind (Bora?) war der Spuk zu Ende und der Wind völlig eingeschlafen. Wir konnten unseren Anker aufholen und weiter draußen neu setzten und danach ermüdet in die Kojen fallen. Wir haben so ein kurzes Sturm-Intermezzo nie wieder in Kroatien erlebt.

25.07.2004 Scedro-Trogir (26 sm) Am nächsten Morgen waren wir immer noch etwas geschlaucht vom kurzen Sturm, der Hitze und dem Rotwein! Wir sind dann weiter gefahren und haben eine schöne Bucht auf der Südseite der Insel Solta gefunden. In der Nacht zog ein Gewitter auf, dass sich jedoch nicht entlud. Ich wachte mitten in der Nacht auf und dachte, unser Anker ist losgegangen. Leila war anderer Meinung und hatte Recht. Sie hielt dann die ganze Nacht Ankerwache und ich musste wohl einen bösen Traum gehabt haben. Am nächsten Morgen sind wir dann nach Trogir gesegelt und bekamen sogar einen Platz in der Marina. Julia verließ uns am 26., davor besichtigten wir jedoch noch zusammen die Stadt Split. Am Abend gab es ein Gitarrenkonzert in Trogir im historischen Kastell.

28.07.2004 Trogir-Rogoznica (19 sm) Wieder bin ich allein mit Leila, meiner Leibköchin und besten Ehefrau aller Ehefrauen (Zitat Kishon), und endlich haben wir mal wieder richtig Wind und zwar gleich 7 Beaufort! Wir setzten Fock und das Groß mit 2 Reffs. In der Marina Frapa erhielten wir einen Platz in vorderster Linie (bei den Luxusyachten) und wir sahen dazwischen sehr armselig aus mit der "kleinen" Leila. In der schönen Marina gab es dann delikates Spanferkel vom Grill. Am nächsten Morgen stiegen plötzlich zwei junge Männer auf unser Boot. Erst als sie oben waren, erkannte ich, dass es Christian Maier aus Österreich war, mit dem wir einmal eine Woche gemeinsam von Valencia nach Barcelona gesegelt sind. Er war mit einer jungen Crew auf einem Charterboot unterwegs und hat uns zufällig in der Marina gesehen. Es gab ein großes Hallo!

29.07.2004 Rogoznica-Insel Zirje (26 sm) Wir haben erst am Nachmittag abgelegt. Um jedoch die 12 sm nach Zirje zurück zu legen mussten wir 24 sm kreuzen, so ungünstig war der Wind gegen uns. Auf Zirje war leider keine freie Boje mehr bekommen, aber dafür haben wir erfolgreich den Anker gesetzt. Wir bekommen immer mehr Erfahrung damit und es klappt immer besser.

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