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31.07.2004 Zirje-Kameni Zakan (Kornaten) 14 sm) Heute idealer Ostwind 5-6 Beaufort! Schnell erreichen wir die Kornaten und machen in der erlaubten Bucht Kameni Zakan an einer Boje fest. Ein herrliches Fleckchen Erde wie in der Karibik! Glasklares grün-blaues Wasser! Und Restaurants! Gleich zwei! Wir gingen ins Restaurant auf der Westseite der Insel. Es hatte ca. 4 Tische. Ein Ehepaar und die Tochter bewirtschaften es. Alles was an Fisch und Schalentieren serviert wird, ist selbst gefangen. Frischer geht es nicht mehr. Nachts haben wir Vollmond und romantischer kann es gar nicht mehr werden.

01.08.2004 Kameni Zakan-Vrulje Leila schreibt im Logbuch: "Ja, der Vollmond, die Hitze und Candy haben mich nicht so gut schlafen lassen. Aber das frische Morgenschwimmen und das Frühstück an Deck (Dem Skipper graust davor, wegen dem Geschleppe!) machen alles wieder wett." In den Kornaten ist es verboten zu ankern. Es ist nur an einigen Stellen, die extra in einem Prospekt ausgewiesen sind, erlaubt, an Bojen festzumachen. Vrulje ist ein kleiner Ort, bestehend aus ca. 10 Häusern, der nur im Sommer bewohnt und bewirtschaftet wird. Es hat zwei Restaurants und die Verwaltung des Nationalparks Kornati. Leila hat einen Zeitungsausschnitt aus der Welt mitgebracht, in der der Platz und das Restaurant beschrieben werden. Da steht, dass der alte Besitzer des Restaurant, Ante, bereits mehrfacher Millionär ist und auch heute noch nur Fische auf den Tisch kommen, die er selbst gefangen, geschuppt und ausgenommen hat. Der Artikel ist bereits 3 oder 4 Jahre alt, aber es stimmt immer noch. Ante fischt immer noch alleine und macht die Schweinearbeit des Ausnehmens. Er sieht wirklich nicht wie ein Millionär aus, sondern man will ihm eigentlich 5 Mark schenken. Aber das Restaurant ist voll und der Rubel läuft! Am nächsten Tag geht es mir nicht gut. Ich messe meine Körpertemperatur und stelle fest: Ich habe Fieber. Wir blieben noch bis zum 3.8. vor der Boje liegen, aber die Erkältung wurde nicht besser. Wir fuhren deshalb nach Sali (Insel Dugi Otok) weiter (11sm) und blieben dort bis zum 5.8. Ich kurierte meine Erkältung aus und Leila machte klar Schiff und wusch Wäsche. Abends schauten wir etwas Fernsehen.

05.08.2004 Sali-Brinje (Dugi otok) Zuerst machten wir in der Buch an einer Boje fest. Doch diese war anscheinend nicht schwer genug. Wir rutschten mir ihr immer näher zum Land. Deshalb wechselten wir zum kleinen Hafen im Dorf. Etliche italienischen Yachten kamen auch dorthin und abends gab es ein großes Fest am Kai. Alle brachten etwas zum Trinken und Essen mit. So spontan können wohl nur Italiener sein.

06.08,2004 Brbinj-Insel Ist (bei Moalt) (16sm) Logbucheintrag "Leila": Dann ging es wieder los! Richtung Obernhain! Konnten nach langer Zeit mal wieder den Spinacker setzen und Leila musste wieder lernen: Wie heißen die Schoten? Achterholer, Niederholer, Spinackerschot usw. Leila weiter: Skipper konnte wieder seine Ankerkünste zeigen, schöner Sonnenuntergang, gutes Essen....

07.08.2004 Ist-Premuda(9sm) Immer weiter Richtung Obernhain. Wieder ein schöner Sonnenuntergang. Später kommen Wolken, Gewitter.

08.08.2004 Premuda-Mali Losinj (21sm) Ja es kommt ein Gewitter und wie! Der Himmel ist schwarz wie die Nacht. Vor Mali Losinj ändere ich den Kurs Richtung Westen, um dem Gewitter auszuweichen. Später fahren wir zurück, da die Wolken sich etwas verzogen haben. Wir fahren in die Bucht ein. Als wir in der Nähe der Marina sind, nehmen die Wolken wieder zu. Als wir direkt vor der Marina liegen, geht der Gewittersturm richtig los und erreicht schnell 8 Beaufort. Der Marinero, der uns beim Festmachen helfen will, schickt uns zurück in die Bucht und wir drehen Kreise inmitten anderer Yachten, die ebenfalls auf das Ende des Sturmes warten müssen. Die Sicht ist fast Null. Aber nach ca. 10 Minuten ist der Spuk vorbei und wir können endlich anlegen. Leila fährt in die Stadt. Ich wechsele das Motorenöl und alle Dieselfilter. Wir treffen ein dänisches Ehepaar mit einer Nauticat 38 und gehen mit ihnen im sehr guten Marina-Restaurant essen.

10.08.2004 Mali Losinj-Pula Teilweise mit Segeln, teilweise mit Motor laufen wir in Pula ein und ankern frei in der hintersten Ecke der Hafenbucht. In der Marina soll es bei gewissen Wetterlagen stark stinken, was sich später bewahrheitet. Wir liegen einsam vor einem ehemaligen Militärcamp und fahren dann mit dem Schlauchboot zur Stadt. Besichtigen die kaputten Steine des Römischen Amphitheaters und die Altstadt.

11.08.2004 Pula-Rovinj Bei wenig Wind haben uns viele Yachten überholt. Es wurde viel gefeixt: Könnt ihr uns nicht mitschleppen? Ach ja, unser mitgeschlepptes Schlauchboot, es bremst fürchterlich. Wir brauchen halt zum Regattasegeln mindestens 5 Beaufort, um mit den Anderen mithalten zu können. Das haben wir mit einer Halberg-Rassy 40 verglichen. Sie konnten uns nicht überholen! In Rovinj haben wir keinen Platz in der Marina bekommen, dafür aber auf 15 m Wassertiefe einen Ankerplatz in der Bucht vor der Marina. In der Nacht werden wir wach, weil es viel Geschrei und Feuerwehrsirenen zu hören gibt. Wir schauen hinaus und sehen in der Marina riesige Flammen. Am Morgen fahren wir an Land und schauen nach. Die Kaianlage ist abgesperrt und wir hören, dass ca. 7 Yachten abgebrannt sind. Haben wir ja viel Glück gehabt, dass sie keinen Platz für uns hatten.

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