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Rovinj-Umag-Grado-Venedig 14.08.2004 (114 sm) Bei gutem Ostwind segelten wir mit Halbwind weiter nach Umag. Wir klarien aus und fahren nach Grado, wo wir unseren Winterplatz buchen wollen. Dies geht auch in Ordnung und dann starten wir zur großen Kulturoffensive: Venedig. Wir fahren zuerst die Marina di Lio Grando in der Nähe von Jesolo an und bekommen einen schönen Platz direkt am Eingang. Wir fahren mit dem Valporetto nach Venedig und beginnen umfangreiche Besichtigungen. Nach drei Tagen wechseln wir zur Marina auf der Insel St. Gorgio di Maggiore, direkt gegenüber von St. Markus. Wir haben dorthin nur 1 Station mit dem Valporetto zu fahren. Mit der Marina läßt sich der Preis aushandeln. Es war erstaunlich, dass es Anfang August noch freie Plätze gab. Doch anscheinend waren alle Italiener in dieser Zeit noch in Kroatien. Es gibt einen guten Rabatt, weil wir 10 Tage fest buchen. Trotzdem zahlen wir noch 50.-- Euro pro Tag. Die Valporettos sind auch nicht billig. Nur wenn man Bewohner Venedigs ist, bekommt man billige Tickets. Die Touristen werden natürlich geschröpft. Wir besuchten noch Freunde in Soave. Sie besuchte uns damm auf der Leila und wollte eigentlich übernachten. Doch sie wurde durch den Schwell seekrank und musste unser Boot fluchtartig verlassen. Am 27.8. kommen Schwägerin und Schwager aus Spanien und wir fahren gemeinsam über Albarella nach Ravenna. Wir waren nach dem schönen Venedig nicht so begeistert von Ravenna und kehrten zurück. Zuerst liefen wir im Süden der Lagune Chioggia an und übernachteten in der Marina. Es war ein sehr schöner Ort, der auch als Klein-Venedig bezeichnet wird.

31.08.2004 Chioggia-Venedig Wir fahren innerhalb der Lagune zurück nach Venedig. Diese Fahrt, wie man an den Fotos sehen kann, war sehr interessant. Diesmal nahmen wir einen Platz in der Marina (die in keiner Karte eingezeichnet ist) auf der Insel St. Elena. Sie liegt sehr ruhig und ohne Schwell in der Nähe einer ehemaligen mittelalterlichen Schiffswerft. Gerhard, unser neuer Gast kommt an und wird von mir sofort in den Dogenpalast geschickt. Leila verlässt uns am 6.9. und es kommen Hans und Manfred. Wir sind, wie Manfred feststellt nun eine richtige "Schildkrötencrew": Graue Köpfe, faltige Hälse, runde Rücken, dicke Bäuche und schrumpelige Glieder! Davon schließe ich mich natürlich aus!

07.09.2004 Venedig-Rovinj(58 sm) Es geht zurück nach Kroatien. Wir segeln bei gutem Wind direkt nach Rovinj und können in der ziemlich leeren Marina einen Platz einnehmen. Manfred notiert stolz, dass keiner seekrank geworden ist, trotz des kräftigen Seegangs.

09.09.2005 Rovinj-Pula Hier kenne ich mich, genau wie auch schon in Rovinj, sehr gut aus, steuere zielstrebig die mir bekannten guten Restaurants an und brauche nicht mehr die alten, kaputten Steine des römischen Theaters besichtigen. Hans, Gerhard und Manfred müssen das noch tun, und so habe ich ein paar Stunden für mich alleine auf der Yacht.

11.09.2004 Pula-Otok(Insel) Unije (33sm) Gerhard muss uns schon wieder verlassen und nimmt am frühen Morgen die Schnellfähre nach Venedig, die nur ca. 3 Stunden benötigt. wir fahren weiter nach Unije und am nächsten Tag nach Mali Losinj, wo wir in der Stadt-Marina festmachen können. Hier musste ich eine unappetitliche Arbeit verrichten: Die Fäkalienpumpe funktionierte nicht mehr. Nach Ausbau und Zerlegung stellte ich fest, dass Weintraubenkerne sich zwischen ein Gummiventil und das Gehäuse geklemmt hatten und so den Ausfall bewirkten. Ab sofort gibt es nur noch kernlose Trauben!

13.09.2004 Mali Losinj-Otok Olip (27sm) Jetzt zum Saisonende wird alles billiger. Die Marina nimmt nur noch 150.-- Kuna (ca. 20.-- Euro).

14.09.2004 Otok Olip-Otok Zut (49) Wir haben lange gegen den Wind gekreuzt und benötigten 9,5 Stunden zur Insel Zut.

15.09.2004 Otok Zut-Vodice (38 sm) Wieder haben wir den Wind gegen uns und müssen (oder wollen) den ganzen Tag kreuzen. Manfred ist immer an der Genuaschotwinch und leistet Schwerstarbeit. Zum ersten Mal essen wir im Restaurant Haifisch und sind erstaunt, wie gut das schmeckt, besser als Dorade.

16.09.2004 Vodice-Skradin (13 sm) Die Einfahrt in den Fjord nach Sibenic bzw. Skradin ist erst 300 m davor auszumachen. Wir motoren langsam den Fjord hoch und bewundern die phantastische Landschaft. Nach Sibenic gibt es überall Muschelfarmen an den Ufern des Fjords. Sie werden streng bewacht. In Skradin gibt es kein Problem und wir bekommen einen schönen Platz in der Marina. Abends gehen wir ins erste Restaurant nach der Steganlage, in dessen Garten sich ein Spanferkel auf dem Holzkohlengrill dreht. Es war das beste Spanferkel in ganz Kroatien. Am nächsten Tag besichtigten wir die Krk-Wasserfälle. Leider war es nachts etwas laut. Bis 4.00 Uhr dröhnte die Stereoanlage im Hafenbistro.

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